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Notruf 112    Feuerlöscher    Rauchmelder    Zum Nachdenken...   

 

 

 

 

 

 

 

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Notruf 112

Wie setze ich einen NOTRUF richtig ab???
Rufnummern: Feuerwehr: 112 | DRK: 112 oder 19222 | Polizei: 110

Für einen Notruf gibt es 5 wichtige Grundsätze: ("die 5 W's"):

1. WO ist es passiert???

2. WAS ist passiert???

3. WIE VIELE Verletzte gibt es???

4. WELCHE Art von Verletzungen???

5. WARTEN auf Rückfragen!!!


Ein weiterer Grundsatz ist: RUHIG BLEIBEN! Das fällt bei einem Notfall natürlich sehr schwer.

Durch die ersten vier Punkte geben Sie Ihrem Gegenüber auf der Wache eine Menge wichtiger Informationen; durch Punkt 5 stellen Sie sicher, dass Ihr Gegenüber Sie (noch einmal) fragen kann.

 

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Feuerlöscher

Inbetriebnahme:

1. Sicherungsstift entfernen
2. Schlauch festhalten, Austrittsventil niederdrücken und wieder loslassen!
3. Austrittsventil wieder betätigen und so weiter... (Impulsmäßig löschen!!)

Richtiges Löschen mit Feuerlöschgeräten:

Allgemeines zu Feuerlöschern und deren Aufbau:

Welchem Zweck dienen die Feuerlöscher?
Sie dienen zur Brandbekämpfung kleineren Umfangs durch eine Person.

Was ist zur Aufstellung für Feuerlöscher zu sagen?
Sie sind an leicht zugänglichen Stellen gut sichtbar, gegen Stichflammen geschützt, anzubringen. Nicht hinter aufschlagenden Türen. Bei einem besonders schutzbedürftigen, Brandgefährdeten Raum zweckmäßigerweise außerhalb, unmittelbar neben dem Raumzugang.

Wie unterscheiden wir die Feuerlöscher?
1. nach der Funktionsart
2. nach der Bauart:
    a) Löschmittel
--b) Füllmenge --c) Treibgas
3. nach der Löschergröße
4. nach der Zuordnung zur Brandklassen

Wie groß muss die Funktionsdauer der Löscher sein?
bis 3kg min. 6 Sekunden
über 3kg bis 6kg min. 9 Sekunden
über 6kg bis 10kg min. 12 Sekunden
über 10kg min. 15 Sekunden

Dauerdrucklöscher:
Löscher, die aus einem Löschmittelbehälter bestehen, der Löschmittel und Treibgase aufnimmt.
Dabei steht der Löschmittelbehälter immer unter Druck.

Aufladelöscher:
Löscher, die aus zwei Behältern bestehen, aus dem Löschmittelbehälter und dem Treibgasbehälter. Wird eine Verbindung zwischen beiden Behältern hergestellt, so tritt das Treibgas in den Löschmittelbehälter. Im Bereich Gasdruckraum muss eine Sicherheitseinrichtung (Überdrucksicherung) mit Ansprechdruck vor Behälterplatzdruck vorhanden sein.

Löscher mit chemischer Druckerzeugung:
Löscher, bei denen nach Inbetriebsetzung der Überdruck im Löschmittelbehälter über eine chemische Reaktion unter Abspaltung von Treibgas erreicht wird. Im Löschmittelbehälter, im Bereich Gasdruckraum, muss eine Sicherheitseinrichtung (Überdrucksicherung) mit Ansprechdruck vor Behälterplatzdruck vorhanden sein.

Gaslöscher:
Löscher, die aus einem Löschmittelbehälter besteht, der das Löschmittel, das ein Druckgas ist aufnimmt. Sie können neben dem Löschmittel ein zusätzliches Treibgas enthalten.

Welche Löschmittel haben wir in den Feuerlöschern?
Wasser bzw. wässrige Lösung Kennbuchstabe: W
Schaum ("Light Water") Kennbuchstabe: S
BC-Pulver Kennbuchstabe: P
ABC-Pulver Kennbuchstabe: PG
D-Pulver Kennbuchstabe: PM
Kohlendioxid (Kohlensäure) Kennbuchstabe: K
Halone Kennbuchstabe: HA
 
Welche Löschmittel-Füllmengen sind in den Feuerlöschern?
Wasser bzw. wässrige Lösung, Schaum ("Light Water") 10 Liter
BC-Pulver 6kg, 12kg
ABC-Pulver 2kg, 6kg, 12kg
D-Pulver 12kg
Kohlendioxid (Kohlensäure) 2kg, 6kg
Halone 2kg, 4kg, 6kg
Löscher, deren Füllmenge größer als 2 kg oder 2 Liter ist, müssen einen Schlauch, mindestens 80 % der Behälterhöhe, mit Düse oder Löschpistole (Unterbrechungseinrichtung) haben.
Der Schlauch muss knickfrei am Gerät befestigt sein.
 
Welche Treibmittel haben wir in den Feuerlöschern?
Luft oder Gas unter Überdruck im Löschmittelbehälter Kennbuchstabe: L
Gas unter Überdruck in besonderen Treibgasbehältern Kennbuchstabe: H
Chemische Druckerzeugung im Löschmittelbehälter
nach Inbetriebsetzung
Wie erfolgt die Brandklassendarstellung?
Brandklasse A
Brennbare und feste Stoffe,
Flammen- und Glutbildung
Brandklasse B
Brennbare, flüssige Stoffe
Brandklasse C
Brennbare Gase,
Elektrobrand
Brandklasse D
Magnesium, Aluminium und deren Legierugen,
sowie Natrium und Kalium
 
Welche Warnhinweise sind auf den Löschern anzubringen?
Um Gefahren bei der Anwendung der Löscher auszuschließen, ist bei der Bedienungsanleitung jeweils folgender Zusatz zu beachten: "Vorsicht bei elektrischen Anlagen! Nur bis 1000 Volt, Mindestabstand 3 m"

 

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Rauchmelder

Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir die Anbringung von Rauchmeldern in der Wohnung. Gerade in der Nacht wird das Feuer erst recht spät entdeckt. Der Rauchmelder bietet auf preisgünstige Weise frühzeitige Warnung bei der Entstehung eines Brandes. Rauchmelder sind entweder Batterie- oder Netzbetrieben. Die Netzbetriebenen Rauchmelder sollten bei Netzausfall von einer eingebauten Batterie gespeist werden, um die Funktionstüchtigkeit zu erhalten. Rauchmelder können je nach Modell untereinander verbunden werden, so dass der Alarm an allen Rauchmeldern ausgelöst wird.
Rauchmelder sind für private Wohnhäuser, jedoch nicht für Wohnwagen, Boote, Yachten oder Gebäude geeignet, für die vollständige Feuermeldeanlagen notwendig sind.
Planen Sie die Installation von Rauchmeldern in jedem Schlaf-/Kinderzimmer und mindestens einen Rauchmelder pro Flur/Stockwerk! Diese Investition kann - auch Ihr - Leben retten!

Bereiten sie sich auf einen möglichen Brandfall vor:


Nicht geeignete Räume für Brandmelder:

Falls ein ungewollter Alarm ausgelöst wird, sollte der Ort, an dem der Rauchmelder angebracht worden ist, gründlich untersucht werden, insbesondere auf die oben genannten Störungsursachen. Es ist in diesem Fall evtl. notwendig, den Rauchmelder an einem anderen Ort anzubringen.

Rauchmelder sollten möglichst an der Decke in der Zimmermitte angebracht werden.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten :

 

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Zum Nachdenken...

Wie starb "Friedrich"?

Da die Feuerwehren zumeist sehr unmittelbar mit dem Schrecken und Leiden eines Verkehrsunfalls konfrontiert werden, möchten wir an dieser Stelle über die gesamte Dramatik und auch die Grausamkeit eines Unfalles berichten. Besonders ansprechen wollen wir unsere jugendlichen Mitbürger im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Denn auf diese entfallen nicht weniger als 48 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Die häufigste Unfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit; bei einem Drittel aller Fälle ist Alkohol im Spiel. An einem Freitag ereignen sich statistisch gesehen die meisten Unfälle mit Sachschäden, "todsicher" - im traurigsten Sinne des Wortes - ist man an einem Samstag zwischen 15 und 21 Uhr unterwegs. Der "Hauptdarsteller" heißt Friedrich, doch genauso gut könnte er anders heißen - vielleicht genauso wie...?


Sekunde Null

Friedrich fährt 90 km/h. Sein Auto wiegt 1.200 kg. Bei diesem Tempo stecken im Auto 38.226 kg Translationsenergie (nach vorne in Fahrtrichtung strebende Wucht). Das entspricht der Wucht einer aus 2.000 Meter Höhe abgeworfenen 250 kg Bombe, die mit einer Kraft (Gewicht) von 100 bis 300 Megapond (1 Megapond=1.000 kg) auf hartes Pflaster knallen würde. Friedrich tut von sich aus noch 2.230 kg Energie hinzu, weil er 70 kg wiegt und auch 90 km/h fährt. Soeben fährt er gegen einen Baum.


Sekunde 0,1:

Das Zehntel einer Sekunde ist vorbei. Stoßstange und Kühlergrill sind eingedrückt, die Motorhaube beginnt sich zu kräuseln. Der Wagen hat etwa 5 km/h an Fahrt verloren. Friedrich fühlt sich deutlich nach vorne gedrängt. Neben seinem Gewicht, das mit 70 kg im Polster sitzt, hat er nun auch ein Gewicht nach vorne von 170 kg. Friedrich macht die Beine steif, um dieser Neuigkeit im wörtlichen Sinn entgegenzutreten. Und er drückt gegen das Lenkrad, damit es ihn nicht aus dem Sitz hebt. Mit den Beinen stemmt er rund 156 kg ab, mit den Armen stemmt er auch so 30 bis 35 kg. Er hätte nie geglaubt, dass er so stark ist, aber es gelang ihm, noch sitzen zu bleiben.
Da kommt der zweite harte Stoß. Noch ehe er sich besinnen kann, ist sie vorbei, die


Sekunde 0,2:

Die etwas härteren Teile des Fahrzeuges, Radaufhängung und Kühler, sind soeben am Baum angekommen; die Verbindungen mit dem Wagen reißen ab, denn der übrige Wagen fährt noch sehr schnell, insbesondere hinten mit dem Kofferraum.
Friedrich fühlt jetzt einen mächtigen Schlag auf den Beinen, denn der Teil des Wagens, gegen den er sich mit den Füßen stemmt, wurde soeben auf etwa 60 km/h abgebremst. Mit den Beinen stemmt er 350 bis 420 kg ab. Wollte er jetzt noch sitzen bleiben, müsste er mit den Armen 220 kg am Lenkrad abstemmen, aber das schafft er doch nicht.
Seine Kniegelenke geben nach, sie brechen einfach knirschend oder springen aus dem Gelenk. Und deutlich spürbare Gewalt zieht ihn mit seinem Gewicht von rund 140 kg auf einer Kreisbahn nach oben in die Ecke der Sonnenblende. Alles in allem verteilt Friedrich zurzeit insgesamt 413 kg Eigengewicht auf seine Gliedmaßen.


Sekunde 0,3:

Friedrich hat jetzt ein etwas leichteres Schicksal: Er ist mit Fliegen beschäftigt, er ist noch unterwegs zu den Hindernissen. Seine gebrochenen Knie kleben am Armaturenbrett, mit den Händen hält er fest das Lenkrad, das sich unter seinem Griff elastisch biegt, und ihn um weitere 5 km/h abbbremst.


Sekunde 0,4:

Friedrich ist noch immer unterwegs, sein Becken stößt gegen den Lenkradkranz. Friedrich ist in diesem Moment nur etwa 100 kg schwer. Die Lenksäule biegt sich unmerklich nach oben. Da kommt der furchtbare Moment, indem der schwerste und stabilste Teil des Wagens, der Motor, an den Baum kracht.


Sekunde 0,5:

ist soeben vorbei. Motor und Friedrich stehen still. Nur der Kofferraum fährt noch mit 50 oder 60 km/h. Die Seitenwände des Wagens überholen sich selbst. Die Hinterräder bäumen sich hoch auf, zwei drei Meter hoch. Aber der Wagen interessiert uns jetzt nicht: Was ist mit Friedrich in dieser Zeit passiert? Friedrich kam im Verlauf einer Zehntelsekunde zum Stillstand. Sein Gewicht wuchs auf 973 kg an. Mit dieser erbarmungslosen Gewalt wurde er auf die Lenksäule geschleudert. Das Lenkrad, an dem er sich noch immer fest hielt, brach unter dieser Stoßkraft zusammen wie ein morsches Brezel. Mit der Kraft von rund 870 bis 920 kg (je nach Stärke des Volants) dringt die Lenksäule als stumpfe Lanze in seine Brust. Gleichzeitig rammt der Kopf mit einem betäubenden Schlag die Windschutzscheibe. Hätte sich Friedrich nicht mit so übermenschlicher Kraft am Lenkrad fest gehalten, dann würde er vielleicht auch 1.300 kg schwer geworden sein, in diesem Moment. Und dabei wären ihm die festgeschnürten Schuhe von den Füßen geflogen.
Noch eine oder zwei Zehntelsekunden, dann ist Friedrich tot.
Nach sieben Zehntelsekunden steht der Wagen still. Das Unglück ist vorbei. Sagen sie einmal "einundzwanzig" das ist eine Sekunde. Und nun sagen sie "zwanzig": Das ist die Zeit in die Ewigkeit für Friedrich gewesen...

 

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Sämtliche hier erwähnten Infos sind ein Service von uns, jedoch ohne Verbindlichkeit und ohne Garantie!

 

Stand: 20.02.2006                             (c) www.ffw-rittershausen.de